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Beliar



 
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[H°S] Raven
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BeitragVerfasst am: 04.02.2007, 20:14    Titel: Beliar Antworten mit Zitat
Wusstet ihr schon das Beliar keine erfinung von Pirahna bytes ist sondern in den alten schrift auch als verkörperung Satans hervorgeht hier lest mal!



Beliar
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie



Beliar (auch Bheliar oder Belial) ist ein Dämon aus der jüdischen Überlieferung.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Bibel
* 2 Mittelalter
* 3 Belial bei John Milton
* 4 Belial in der Computerspieleserie Gothic
* 5 Moderner Okkultismus
o 5.1 Satanismus
o 5.2 Engelwerk
* 6 Literatur

Bibel [Bearbeiten]

In der Bibel wird Beliar im Buch 2. Korinther in Kapitel 6,15 überliefert:

Wie stimmt Christus überein mit Beliar? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?

Er gilt als die Personifikation der Bosheit, Nichtsnutzigkeit und Heillosigkeit.

Der Legende nach schloss Salomon ihn mit all seinen Legionen (522.280 Dämonen) in eine Flasche ein, die die Babylonier zerschlugen und so die Teufel befreiten.

Mittelalter

Auch in der volkstümlichen Überlieferung taucht Beliar als Name des Teufels auf. Angeblich ist er der gefallene Engel, Geist und Fürst der Finsternis.

So war Belial angeblich der Lieblingsdämon des berüchtigten Gilles de Rais, der im 15. Jahrhundert an die zwölf Dutzend Kinder tötete.

Besonders häufig wurde Beliar im Mittelalter benutzt, wenn der Teufel seine Interessen in „juristischer” Sache vertrat. So erscheint Beliar zum Beispiel vor Gott und fordert, dass die Taten Jesu untersucht werden. In dem Buche Belial (1473) befindet sich dazu ein Holzschnitt, der zeigt, wie die Teufel in einem flammenden Schlund sitzen und aufmerksam die Argumente Beliars verfolgen, die dieser vor Gott im Namen der Hölle vertreten will. Beliars Beschwerde gegen Christus lautet im Kern, dass dieser sich gesetzwidrig in höllische Angelegenheiten eingemischt und sich die Herrschaft über Dinge angemaßt hat, die ihn nichts angehen. Doch der Teufel Beliar hat Pech: Gott votiert für Christus.

Belial bei John Milton

In John Miltons "Paradise Lost" erscheint Belial als wortgewandter Kabinettsgefährte von Satan und wird beschrieben als das schönste Geschöpf, das je im Himmel umging. Entgegen dem grossen Dämonengeneral, einem riesenhaften, höllischen Kriegshelden mit gigantischem Schild und Speer, der auf einen weiteren offenen Krieg gegen den Allmächtigen drängt, rät Belial zu einem zurückhaltenderen Vorgehen, weil er sich von einer noch schlimmeren Hölle als der, die er mit dem Rest von Satans Legionen zurzeit bewohnt, fürchtet und die träge Feigheit schlicht und einfach seinem Naturell als Demagoge entspricht. Er will in der Hölle verweilen, sodass sich die Erscheinungen der Teufel an die flammende Hitze und die anderen lebenswidrigen Umstände anpassen können und schlussendlich keine Qualen mehr verspüren. Mammon stimmt ihm in gewissen Punkten zu, Beelzebub aber, der einen ungleich höheren Status geniesst als Belial und Mammon, widerspricht vehement.

Belial in der Computerspieleserie Gothic

In den Computerspielen der Gothic-Serie tritt Belial mit dem Namen Beliar auf. Er ist der Gott der Vernichtung und des Todes, und kann somit alles Böse kontrollieren. Er hat seine Armeen des Bösen in die Welt des Spiels gesetzt, um das Gute zu vernichten. Obwohl der Name eine leichte Abänderung eines älteren Namens Satans ist, ist aufgrund seines Wesens klar, dass der christliche Teufel gemeint ist.

Moderner Okkultismus

Satanismus

In der satanistischen Deutung kommt Belial die Rolle eines der vier Erzdämonen zu. Er repräsentiert den Norden, die Niedertracht der Erde und Unabhängigkeit. Der Name "Belial" wird in "Die schwarze Magie" von Richard Cavendish (1980) auf das hebräische beli ja'al (wertlos) zurückgeführt. Pädophile Züge (wie oben beschrieben) scheinen erst im christlichen Mittelalter mit Belial in Verbindung gebracht worden zu sein. Im Satanismus La Veyscher Prägung lässt sich der Erzdämon als Metapher eines unabhängigen Geistes verstehen, der antagonistisch zu monotheistischen Dogmen und Regeln steht.

Engelwerk

Das Handbuch des Engelwerkes aus dem Jahr 1961 beschreibt Belial als Dämon, der Macht über den menschlichen Körper ausübt.

Literatur

* Norbert Borrmann: Lexikon der Monster, Geister und Dämonen. Berlin 2000. ISBN 3-89602-233-4
* Anton La Vey: "Die Satanische Bibel" USA 1969
* John Milton: "Das verlorene Paradies" ("Paradise Lost") England 1667
* Ralf Isau: "Der Kreis der Dämmerung 1-4" Deutschland 1999-2001
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